Tapfere Herzen

Valiant Hearts

Meine lieben Polyneusen, 

Vielleicht das Wichtigste zu Beginn: Es geht mir gut. Eine Woche ist es jetzt her, seit ich in den Krieg gezogen bin. Meine Zeit an der Front hat zudem nur drei Tage gedauert und ihr fragt euch bestimmt, warum ich jetzt erst schreibe. Die Antwort ist denkbar simpel. Ich brauchte Zeit zum Nachdenken. Weiterlesen

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Ehrenhafte Parallelgesellschaft

darksoulsDark Souls ist böse, gemein, unfassbar schwer. Kurz: ein nie versiegender Quell der Verzweiflung. Schon das normale Spiel ist für viele kein Spaß sondern Arbeit. Mühsam sammelt man Seelen zusammen, um aufleveln zu können und dann: BAM! BACKSTAB! Irgend so ein asoziales Arschloch ist schon wieder in die Welt eingedrungen und hat unsere Arbeit mit einem Schwertstreich zunichte gemacht. Alles Deppen, Sozialversager und Spielverderber? Mitnichten. 

Viktor Goboran

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Grestin, Januar 1983. Es ist ein bitterkalter Januarmorgen, an dem ich Viktor Goboran in seiner Zelle besuche. Seit einem Monat sitzt er jetzt wegen Hochverrats in Haft. Nur dank guter Beziehungen und ein wenig Geld für die richtigen Leute ist es mir möglich mit diesem Mann zu sprechen. Bevor ich den Raum betrete, werfe ich noch einen raschen Blick auf das einzige Foto, das ich von meinem Gesprächspartner besitze. Darauf zu sehen: ein freundlich dreinblickender, beleibter Mann mittleren Alters. Als ich eintrete und Viktor zum ersten Mal in Fleisch und Blut vor mir sehe, muss ich kurz innehalten. Der Mensch auf dem Foto existiert nicht mehr. An dem kleinen Tisch sitzt ein schmalere Version dieses Mannes. Keine Spur mehr von seinem natürlichen Frohsinn. Stattdessen eingefallene Augen, die ruhelos jeden Zentimeter der Zellenwände abtasten. Was ist nur mit Viktor Goboran geschehen?

Wer Viktors Geschichte erfahren möchte, schaut am besten mal auf Polyneux vorbei.

Der Birneneffekt

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Birnen. Die Birnen sind an allem schuld. Von wegen harmloses Obst. Versucht das mal den Bewohnern von Castlerun zu erklären. Deren Häuser liegen jetzt nämlich in Trümmern. Aber die Dorfbewohner können nichts dafür. Schließlich haben sie sich nur mit Birnen vollgestopft, die ich ihnen reichlich zur Verfügung gestellt habe. Dank diesem Überfluss wurde aus dem einst sympathischen Waldvolk ein ebenso hochmütiger wie aggressiver Stamm von Birnenliebhabern. Die angrenzenden Dörfer hatten nichts zu lachen, als Castlerun mal wieder einen Krieg vom Zaun brach, um die überschüssigen Kilos loszuwerden. Es war also höchste Zeit das Dorf für meine Fehler büßen zu lassen und es mit einem Erdbeben von der Bildfläche verschwinden zu lassen. Und alles nur wegen ein bisschen Obst… Weiterlesen