Spocht frei!

Sportsfriends1

Gut eineinhalb Jahre ist es her, seit ich mein erstes Projekt mit Geld unterstützt habe. Die Wahl fiel damals auf Sportsfriends, eine kleine Sammlung eigenwilliger Sportspiele für Menschen, die keine Sportspiele mögen. Wenn ich ganz ehrlich bin, dann habe ich damals auch nur mein Geld wegen Johann Sebastian Joust investiert. Die restlichen Spiele waren für mich lediglich nette Dreingaben. Ach, ich Dummbeutel.

Die ganze Geschichte gibt es drüben bei Polyneux.

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I Declare War

i declare war

Fantasie gehört ja bekanntlich zu den wundervollsten Fähigkeiten des Menschen. Ein wenig Vorstellungskraft vorausgesetzt, entstehen zum Beispiel aus gewöhnlichen Wolken die abenteuerlichsten Wesen. Oder denken wir nur mal an die großen Künstler der Menschheitsgeschichte. Nicht auszudenken, wo wir ohne all die Gemälde, Romane oder Musikstücke wären. Weiterlesen

Damon Albarn – Everyday Robots

albarn

Ob Smartphone, Tablet, iPod, E-Reader oder Internet: Modernste Technik bestimmt unseren Alltag. Und warum auch nicht? Die elektronischen Helferlein nehmen uns enorm viel Arbeit ab und bieten rund um die Uhr Informationen und Unterhaltung. Ein rein analoges Leben ist nur noch schwer vollstellbar. Dass unser ach so tolles Informationszeitalter aber auch seine Schattenseiten hat, ist hingegen keine brandneue Erkenntnis. Man schaue sich beispielsweise nur mal an Bushaltestellen um: Kaum jemand, der nicht am Bildschirm seines Smartphones klebt. Kommunikation scheint sich nur noch über Messenger abzuspielen. Die moderne Technik ist zwar hilfreich aber zugleich auch das effektivste Sedativum unserer Zeit. Weiterlesen

Marcus Wiebusch – Konfetti

WiebuschWas ein Uhlmann kann, kann ein Wiebusch schon lange: eine Soloplatte machen. Nachdem Tomte ihren Zenit schon längst überschritten hatten und es immer ruhiger um die Band wurde, war da zumindest Thees Uhlmann mit seinen mittlerweile zwei Lebenszeichen. Einer solchen Situation sahen sich die Label-Kollegen von Kettcar indes nicht ausgesetzt. Das letzte Album Zwischen den Runden erschien 2012 und offenbarte keinerlei Ermüdungserscheinungen bei Marcus Wiebusch und seiner Band. Weiterlesen

Vergiss mein Ich

Vergiss mein IchAlles beginnt in der Egoperspektive: Die Augen, durch die der Zuschauer blickt, gehören Lena und was sie sieht, ist zutiefst beunruhigend. Nichts als verschwommene Schemen, sogar reichlich viele davon. Vermutlich befindet sich Lena auf einer Party. Den Gästen ist klar, dass mit Lena etwas nicht stimmt. Erst als sie von ihrem Mann Tore in die Notaufnahme gefahren wird, sehen auch wir, wie schlimm es um sie bestellt ist. Lena steht völlig neben sichen söll. Diagnose: Hirnhautentzündung. Die Folgen sind verheerend. Denn Lenas biografisches Gedächtnis wurde zerstört. Weiterlesen

Hörspiel: House of Leaves

House of Leaves

Mit Adaptionen ist es ja so eine Sache. Bestenfalls sind sie in Ordnung, denn gute oder gar großartige besitzen Seltenheitswert. Im schlechtesten Fall sind sie ein Verbrechen, ach was, ein Verrat am Original. Bei House of Leaves stellt sich die Frage nach einer guten oder schlechten Adaption gar nicht erst. Viel drängender ist eine Antwort darauf, ob man ein solches Wagnis überhaut eingehen sollte. Wer je auch nur einen Blick auf die Seiten dieses Romans werfen konnte, der wird verstehen, woher meine Zweifel rühren. Weiterlesen

Good Vibrations

Good VibrationsIch habe noch nie etwas von einem Terri Hooley gehört. Bis ich in einer Sneak Preview mit etwa zwanzig anderen Leuten Good Vibrations gesehen habe. Diese Melange aus Musikfilm und Biopic hat mich mit einem bis dato völlig unbekannten Menschen vertraut gemacht und mir obendrein einen wunderbaren Abend beschert. Ach was rede ich? I fuckin‘ love this guy! Weiterlesen