Jahresrückblick 2013: Knöpfe drücken

Klappe zu, Affe tot. Zumindest wenn der Affe „2013“ heißt. Der dritte und letzte Teil des Rückblicks steht an und widmet sich (natürlich) den spielerischen Höhepunkten des vergangenen Jahres. Glücklicherweise fanden die Überlegungen dazu schon im Dezember statt und flossen letztlich in den größenwahnsinnigen Polyreuxblick ein, der an dieser Stelle nochmal wärmstens empfohlen sei. Allerdings musste ich mich dort auf eine Top 3 beschränken. DREI! Bei der Masse an spielenswerten Titeln eigentlich ein Witz. Daher will ich die Gunst der Stunde nutzen, das Ganze auf fünf anheben und meine Texte von Polyneux einfach schamlos recyclen:

Die Spiele

BioShock Infinite

Was habe ich mich gefreut! Was wurden meine Erwartungen erfüllt! Kommt ja selten genug vor, aber BioShock: Infinite wurde dem Hype gerecht. Eine grandiose Achterbahnfahrt, deren Schlusstwist mich erst fassungslos auf die Mattscheibe starren ließ und mir kurz darauf sogar Applaus abringen konnte. Beeindruckend, was Ken Levine und seine Kollegen da auf die Beine gestellt haben!

Johann Sebastian Joust

Es braucht eben nicht immer Couch und Fernseher für vergnügliche Spielstunden. Johann Sebastian Joust ist ein faszinierender Ausblick in eine mögliche Zukunft digitaler Spiele. Könnte ich mir übrigens auch gut als Deeskalationsmaßnahme für den nächsten Bloggerstreit vorstellen.

Papers, Please

Nie hätte ich gedacht, dass Monotonie so einen Sog auf mich ausüben würde. Als kleines Rädchen in einem monströsen, bürokratischen Apparat tue ich nichts anderes als Ausweise zu stempeln und meine Familie damit durchzubringen. Wer sich schon immer mal wie Winston aus 1984 fühlen wollte, hat mit Papers, Please die ideale Gelegenheit dazu.

The Last of Us

The Last of Us ist einer der wenigen Titel dieses Jahr, der mich auf ganzer Linie begeistern konnte. Joel und Ellie geben auf ihrem Roadtrip durch die zerfallenen USA ein großartiges Duo wider Willen ab. Besonders die leisen Zwischentöne und allgegenwärtige Melancholie haben mir gefallen. Durch und durch fantastisch und mitreißend!

Borderlands 2 – Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep

Die besten Lacher 2013. Erst im Steam-Summer-Sale Borderlands 2 geschossen und unzählige Stunden darin versenkt. Wenig später noch mehr Lebenszeit mit den DLCs verspielt, von denen besonders Tiny Tina’s Assault on Dragon Keep im Gedächtnis geblieben ist. So ziemlich jedes Rollenspiel- und Fantasy-Klischee wird hier durch den Slag gezogen. Darüber hinaus wartet der DLC mit dem besten Missionsziel aller Zeiten auf: BLOW UP THE OCEAN!

Der Rest

Bester Soundtrack 2013: Guacamelee
Schlimmster Hype 2013: Hearthstone
Größte Enttäuschung 2013: Tomb Raider
Beeindruckendster Bart 2013: Joel (The Last of Us)
Schlimmster Entzug 2013: Dota 2

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