Four Lions

Die Anschläge vom 11. September 2001 jähren sich in absehbarer Zeit zum zehnten Mal. Da stellt sich so langsam die Frage, ob man denn mittlerweile darüber Witze machen kann, ohne sofort von der Gesellschaft verstoßen zu werden. Regisseur Chris Morris setzt mit seiner Satire Four Lions eine Duftmarke, die ausdrückt: Man MUSS sogar darüber lachen können. Anstatt aber stumpf den islamischen Terrorismus durch den Kakao zu ziehen und lächerlich zu machen, hat Morris viel mehr aus seinen Four Lions gemacht. Weiterlesen

Advertisements

Super Meat Boy


Machen wir uns nichts vor: Japanische Spieleentwickler ticken anders als der Rest der Welt. Ein Beispiel gefällig? Seit 20 Jahren rettet ein italienischer Klempner eine Prinzessin aus misslichen Lagen. Angefangen hat alles mit ihrer Entführung durch einen Fässer werfenden Riesenaffen. Später ließ sich die Prinzessin andauernd von einer mutierten Riesenschildkröte verschleppen. Klar, dass der tapfere Rohrverleger immer zur Stelle war. Auf dem Weg zu seiner Angebeteten sprang er Gegnern auf den Kopf und stopfte Pilze oder Blumen in sich hinein. Klingt abgedreht? Ist es auch! Aber dieses skurrile Szenario ist die unendliche Geschichte eines Klassikers der Videospielgeschichte: Super Mario. Weiterlesen

District 9

Preisfrage: Was haben Außerirdische mit Zombies, Nazis und Terroristen gemeinsam? Richtig! Aliens sind ein gern genutztes Feindbild der Filmindustrie. Wegen ihres oft entmenschlichten Erscheinungsbildes eignen sie sich ja auch besonders gut für diese Rolle. Dazu kommt die meist einseitige Freizeitgestaltung des handelsüblichen Außerirdischen: Raumschiffbesatzungen durch dunkle Korridore jagen, mit Marines im Dschungel Verstecken spielen oder einfach mal die nächst beste Metropole dem Erdboden gleichmachen. In Neill Blomkamps District 9 sieht die Sache aber ganz anders aus. Weiterlesen

Relaunch!

Ja, richtig gelesen: Nach etwas mehr als einem Jahr wird dieser Blog wieder mit Buchstaben, Bildern und Videos gefüttert. Für den Anfang sind es sogar ganze drei Artikel. Hui, da kann einem schon schwindelig werden!

Und weil es ein Relaunch ist, gibt es auch einige Neuerungen. Ganze zweieinhalb Stück.
Wer das Archiv der bisherigen Artikel durchsieht, wird ziemlich schnell auf den Trichter kommen, dass es hier vor allem um Musik in all ihren Formen und Farben geht. Soll es natürlich immer noch. Aber um mir die Schreiberei auch selbst etwas abwechslungsreicher zu gestalten, sollen hier in Zukunft auch Filme und Videospiele behandelt werden. Ob alt oder neu, spielt da erst einmal keine Rolle. Ich jedenfalls finde das sehr gut und du, werter Leser, hoffentlich auch.

Damit hätten wir zwei der zweieinhalb Änderungen abgehakt. Fehlt noch die halbe Portion. Wer den Blog noch von früher kennt, weiß vielleicht, dass hier mal ein Fazit in Form eines 10-Punkte-Systems unter vielen Artikeln stand. Um’s kurz zu machen: Gibt es nicht mehr. Ich ertappe mich ja selbst dabei, dass ich mit einigen Bewertungen, die man so in den Weiten des Internets findet, überhaupt nicht konform gehe.
Musik, Film, Spiel – das alles erlebt man auf eine höchst subjektive Weise. Und seien wir ehrlich: So etwas auf eine schnöde Zahl herunterzubrechen, ist doch ziemlich bescheuert.

Damit wäre alles wichtige abgehakt. Kommentare, Geldgeschenke und dieses ganze Gedöns ist natürlich immer gern gesehen.

Bleibt mir nur noch viel Spaß beim Lesen zu wünschen 🙂